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Vista

Audiovisuelle Rauminstallation, Fenster, zerbrochene Glühbirne, Projektionsfolie, DVD, 4:43 min, 2006

Vista Beitrag

 

Ein Fenster hängt frei in der Mitte eines Raums. Es ist ein architektonisches Fragment eines Raums ohne Wände mit der Sicht auf die reale Wand dahinter, an der eine zerbrochene Glühbirne hängt. In der Projektion fängt der Raum zwischen dem Fenster und der Wand sich langsam mit Wasser zu füllen bis er komplett geflutet ist. Der Sound unterstützt dabei das Visuelle – von einem anfänglichen hallenden Plätschern entwickelt er sich zu einem Unterwasserrauschen.
Das reale Fenster suggestiert eine Erweiterung von einem imaginiertem Raum zu einen weiteren Raum mit möglichen Wänden. Diese Erweiterung ist eine Verbindung zwischen der realen Architektur und der Imaginierten. Das Ereignis des sich langsam füllenden Raums wird von der/dem BetrachterIn projiziert auf den realen Raum, in dem er/sie sich befindet. Der Vorgang, der sich im imaginiertem Raum vollzieht, wird auf den Realen reflektiert.

 

Ausstellungen:
- GAM | Galerie Obrist Gingold, Essen, Deutschland, 2006
- Space Invasion, Viktorgasse, Vienna, Österreich, 2006